Krankensalbung

Was ist das?

Eine Hand hält die Hand einer kranken Person

Bedeutung und Sinn des Sakraments

Das Sakrament der Krankensalbung ist die Antwort der Kirche auf die Erfahrung von Krankheit und körperlicher wie seelischer Schwäche des Menschen, der sich so als endliches Geschöpf erfährt. Die Krankensalbung soll helfen, die Lage anzunehmen und ein Zeichen der Hoffnung sein.

Eine violette Priesterstole, ein goldenes Gefäss für die Heilige Kommunion und eine silberne Dose mit dem Krankenöl liegen bereit.

Die Krankensalbung ist grundgelegt in der Hl. Schrift, im Jakobusbrief: 

„Ist einer von euch krank? Dann rufe er die Ältesten der Gemeinde zu sich; sie sollen Gebete über ihn sprechen und ihm im Namen des Herrn mit Öl salben. Das gläubige Gebet wird den Kranken retten, und der Herr wird ihn aufrichten; wenn er Sünden begangen hat, werden sie ihm vergeben.“ (Jak 5,14f)

Oft hört man den Begriff „Letzte Ölung“ für das Sakrament der Krankensalbung. Dieser Begriff ist irreführend und falsch und wird deshalb nicht mehr verwendet, denn die Krankensalbung ist weder ein Sterbesakrament noch bedeutet sie “das Ende”. Im Gegenteil: Es ist eine Aufrichtung für Kranke und kann durchaus mehrfach empfangen werden, etwa nach Genesung und erneuter Erkrankung.

Kontakt für Anfragen zur Krankensalbung und Krankenkommunion


	Bild von 
	Pfarrverband Nürnberg-Südwest/Stein
Pfarrverband Nürnberg-Südwest/Stein Pfarrverbandsbüro 0911 671119 pvnsws@bistum-eichstaett.de Herriedener Straße 55, 90449 Nürnberg